BUNDjugend Hessen  

Eine-Erde-Camp

Idee

Seit 14 Jahren ist das Eine-Erde-Camp der BUNDjugend Hessen ein besonderes Highlight in den Sommerferien. Diese Mischung aus Freizeit, Naturkontakt, aktuellen Themen, dem guten Miteinander, Ausprobieren, leckerem Essen und tollen Ideen macht wohl das Besondere des Eine-Erde-Camps aus. Die Gesellschaft ist im Wandel und wir sind mittendrin.
Auf dem Eine-Erde-Camp diskutieren wir nicht nur Alternativen und Lösungsansätze für einen zukunftsfähigen Lebensstil, sondern wir probieren diese aus, entwickeln sie weiter, setzen sie praktisch um. Der Titel weist auf zweierlei hin: Wir haben nur eine wunderschöne Erde und müssen klug und gerecht mit dem umgehen, was sie uns an Lebensmöglichkeiten bietet – und auch so, dass nachfolgende Generationen nicht „leer ausgehen“. Und zum anderen sind wir alle Bewohner*innen dieser einen Erde … Menschen, Tiere, Pflanzen – wie können wir respektvoll miteinander umgehen?

Umweltaspekte

Für das Eine-Erde-Camp verwenden wir nur Lebensmittel aus ökologischem Landbau und fairem Handel. Das Brot wird von regionalen Bio-Bäckereien geliefert.
Das Gemüse und Obst stammt von Bio-Bauern, überwiegend aus der Region. Unser Küchenteam bereitet alles frisch zu. Durch eine vegan-vegetarische Verpflegung auf dem Camp leisten wir einen wertvollen Beitrag zu Klimaschutz, Tierschutz und Umweltschutz. Auf dem Camp gibt es einen kleinen Bio-Kiosk mit ökologischen und/oder fair gehandelte Süßigkeiten und Knabbereien. Zum Camp reisen wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Ein über Car-Sharing geliehener Kleintransporter genügt uns für die Materialtransporte. Wir gehen sorgsam mit Wasser, Gas und Strom um und vermeiden Müll, wo es möglich ist. Auf diese Weise versuchen wir den ökologischen Fußabdruck des Eine-Erde-Camps möglichst klein zu halten. Verschiedene Experimentierfelder für einen zukunftsfähigen Lebensstil zeigen Möglichkeiten, auch nach dem Camp den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Workshops

Auf dem Eine-Erde-Camp bieten wir eine Reihe von Workshops zu verschiedenen Themen an. Täglich gibt es zwei Workshop-Phasen, in denen man aus vier bis sechs Angeboten wählen kann. Die Bandbreite reicht von sportlichen über kreativ-künstlerische, kulinarische hin zu gesellschaftspolitischen Workshops. Etwa ein Drittel der Workshops wird von externen Referent*innen und die anderen zwei Dritteln vom Eine-Erde-Camp-Team gestaltet. Die Workshops werden jeweils für die nächste Workshopphase beim Frühstück, bzw. Mittagessen auf dem Camp vorgestellt.

Stimmen zum Eine-Erde-Camp

Auf dem Eine-Erde-Camp habe ich so unglaublich viele inspirierende Menschen kennengelernt, neue tolle Freunde gefunden und auch den Verband der BUNDjugend von einer neuen Seite mitkommen. Super motivierend!“

Karola, 18

„Das Erde-Camp bietet mit der tollen Vielfalt an offenen Menschen, Workshops und Erfahrungs-möglichkeiten ein wunderbares Angebot, persönlich dadurch zu wachsen, neue Menschen kennenzulernen und Wissen zu erhalten!”

Alexander, 16

„Ich fand das EEC sehr nachhaltig, nicht nur im Sinne der Umwelt, sondern auch weil ich mich durch die netten Menschen und die spannenden Themen weiter in der BUNDjugend engagieren werde.“

Svenja, 19

„Auch wenn man schon öfter dabei war, wird es nie langweilig. Die Menschen sind offen und man muss sich nicht verstellen, um zusammen eine schöne Woche zu erleben. Ich bin danach motiviert, weil ich weiß, dass es noch mehr nachhaltige Leute gibt und wir zusammen etwas erreichen können. Während der Zeit versuche ich, alles aufzusaugen und in meinen Alltag einzubauen.“

Isabell, 22

„Unglaublich lehrreich – habe ich nicht erwartet“

„Suuper viel gelernt durch die Workshops und gaaaanz viel Motivation, mich in der Ortsgruppe zu engagieren und etwas zu verändern“

„Bin voll motiviert, aktiver zu werden und vielleicht selbst eine Gruppe zu gründen.“

„Mehr Achtsamkeit, weniger Handynutzung, Lust auf Draußen schlafen“

„Gemeinschaft, Musik, Spiele statt PC & Handy – man braucht nicht viel zum Glücklich sein“

„Neue Energie getankt, die für ein Jahr reichen muss“