BUNDjugend Hessen  

knallbunt ... und jetzt noch die Erde retten

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Knallbunt_3   GUTES LEBEN FÜR ALLE

 

 

Da im Heft kein Platz mehr für die Gedanken von Florentine war, findet ihr sie hier:

Von Tag zu Tag

Die Pandemie hat mein Leben aktuell im Griff. Sie beeinflusst mich, sie begleitet mich durch meinen Tag. Die Angst ist immer präsent.

Corona ist so zentral in meinem Leben, dass ich nicht mal mehr nachts davor fliehen kann, nein, ich träume neuerdings mit Maske und Abstand.

Gäbe es nicht vereinzelte Nischen im Alltag, in denen ich die aktuelle Situation zumindest für kurze Zeit komplett ausblenden kann, wäre ich mittlerweile bestimmt durchgedreht.

Aber es gibt sie ja zum Glück, diese kurzen Momente der Auszeit, die mich von Tag zu Tag bringen. Das kann bei jedem etwas anderes sein.

Bei mir ist es die Musik.

Nichts kann mich so vollständig von der Krise ablenken wie die Musik.

Wenn ich Musik mache, dann bin ich so Achtsam, wie sonst kaum in meinem Alltag. Wenn ich meine Songs einspiele und aufnehme, dann tue ich das von Takt zu Takt.

Bin nur im Moment, höre nur die Melodien und nicht mehr meine Gedanken.

Davor und danach sind die Gedanken laut, machen mir Angst, Angst vor Ansteckung, Angst vor der Zukunft, eigentlich Angst vor allem. Doch die Musik, die ich mache ist lauter.

Aber es gibt auch Tage, da schaffe ich es nicht, mich hinzusetzen und kreativ zu sein.

Da schaffe ich es kaum aufzustehen.

Weil die Hoffnung so klein und die Hoffnungslosigkeit so groß ist.

Weil Sachen machen Kraft kostet, die ich in diesen Zeiten oft nicht habe.

Was ich an diesen Tagen aber habe, ist Musik, die ich hören kann. Songs die mich an gute Zeiten erinnern, Songs die mich aufbauen, mich zum Tanzen bringen, mir wieder Kraft geben.

Manchmal höre ich so bewusst und gezielt Musik, dass es für mich eine Art der Selbstfürsorge ist. Denn das ist jetzt so wichtig wie noch nie: Gut zu sich selbst zu sein, denn nur dann ist es möglich auch gut zu anderen zu sein.

Denn nur wenn es mir gut geht, dann schaffe ich es den plötzlich so veränderten Alltag durchzuhalten, für meine Familie zu kochen, mit Freundinnen, Schwester und Tante zu telefonieren, trotz Pandemie die guten Dinge zu sehen und kleine Glücksmomente zu genießen.

Und all das zu schaffen, gibt mir wieder Kraft für neue Aufgaben und den nächsten Tag.

Und indem ich gut zu mir selbst und anderen bin, kann ich zwar die Pandemie nicht beenden und die Welt nicht retten, aber das Leben von mir und anderen verändern.

Vielleicht ist dann auch nicht alles gut, aber zumindest etwas besser.

Von Florentine

 

knallbunt Herbst 2020 – Ausgabe 2    GUT VERNETZT – Grün und digital – wie geht das?

 

knallbunt Frühjahr 2020 – Ausgabe 1   GEGEN DEN STROM – Nachhaltige Energie für alle

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