Koch- und Backtag: Seitan selbst machen
Am Sonntag den 22. Februar hat sich die BUNDjugend Hessen mal wieder zum gemeinsamen Kochlöffel-schwingen getroffen. Dieses mal standen Seitan-Döner und Schoko-Kirsch-Muffins auf dem Menü.

Die BUNDjugend Hessen lädt regelmäßig Aktive und Interessierte zum gemeinsamen Kochen und Backen an unterschiedlichen Orten in Hessen ein. Ziel ist es, neue vegane und regionale Rezepte kennenzulernen und auszuprobieren. Der Spaß und das gemeinsame Essen am Schluss stehen dabei immer ganz oben auf der Prioritätenliste.
Ihr findet Seitan im Döner auch super lecker, nur das aus dem Supermarkt ist euch einfach viel zu teuer? Dann geht es euch wie uns! Deswegen haben wir das „Dönerfleisch“ am Sonntag einfach selbst gemacht. Dafür braucht es nämlich nur eine Packung Mehl und Wasser. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Verpackung und ihr habt mehr Kontrolle darüber, wo die Zutaten herkommen.
So geht‘s:
Die Zutaten sind so simpel, wie man es sich nur vorstellen kann: Weizenmehl und Wasser (für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit gibt es hier leider keine Alternative). Und dann natürlich noch Gewürze eurer Wahl. Wir haben Mehl und Wasser zu einem Teig geknetet, wobei auf 1 kg Mehl etwa 600 ml Wasser kamen. Den Teig haben wir dann in lauwarmem Wasser erst einmal ruhen gelassen.

Nach der Wartezeit kam es dann zum spaßigen Teil – der Teig wird ordentlich durchgeknetet! Dabei werden die Kohlenhydrate ausgewaschen, bis nur noch das Weizeneiweis, also das Gluten, übrig ist. Hierfür mussten wir das lauwarme Wasserbad mehrmals austauschen, bis das Wasser klar geblieben ist. Das was übrig bleibt, ist dann auch schon der Seitan! Der hat dann aber erstmal noch nach gar nichts geschmeckt, weswegen wir ihn in einer gewürzten Gemüsebrühe gekocht haben.
In der Zwischenzeit haben wir die restlichen Zutaten vorbereitet. Dafür haben wir kräftig Gemüse geschnippelt und einen Salat gemacht. Für die Soße haben wir mit veganem Joghurt Tzatziki zubereitet. Auch das Fladenbrot haben wir selbst gemacht, indem wir einen Hefeteig angesetzt und ihn anschließend in einer Pfanne gebacken haben. Das ging erstaunlich einfach!

Wenn der Seitan als Grundprodukt fertig ist, könnt ihr ihn ganz normal nach eurem Bedarf zubereiten. In unserem Fall haben wir den Seitan kleingeschnitten und mit Zwiebeln, Tomatenmark und Gewürzen angebraten. Als dann schließlich alles fertig war, waren wir auch schon richtig hungrig.
Wir nehmen mit, dass es sich auf jeden Fall lohnt, Seitan selbst zu machen. Zwar dauert es einige Zeit, aber viel davon ist auch einfach Warten und damit lässt sich die Zwischenzeit gut anders nutzen – zum Beispiel, um die neuesten Veranstaltungen der BUNDjugend auszuchecken oder um (wie wir) eine Runde Siedler von Catan zu spielen.
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