BUNDjugend Hessen  

Veganer Brunch

Warum Vegan?

Es gibt viele Gründe für einen veganen Lebensstil. Die meisten Veganer können Massentierhaltung und die damit verbundene Tierquälerei nicht verantworten. Schreckliche Bilder von eingepferchten Hühnern und von aggressiven Schweinen, dich sich gegenseitig töten, können schocken und so überzeugen, auf Milch, Eier und Fleisch zu verzichten. Aber durch die Massentierhaltung ist sogar die Gesundheit eines Allesessers gefährdet. Denn die Tiere aus der Massentierhaltung werden mit Medikamenten gefüttert, damit sich auf dem engen Raum keine Krankheiten ausbreiten können. Diese Medikamente sind meistens Antibiotika und bleiben in abgeschwächter Form in unseren Lebensmitteln erhalten. Durch den regelmäßigen Genuss der belasteten Produkte, wird dann der Körper daran gewöhnt. Der Einsatz von Antibiotika bei einer Krankheit wirkt nicht mehr wie er soll.

Ein weiteres Problem ist die Verteilung des Essens in der Welt. Unsere Gesellschaft macht sich Gedanken darüber, ob ihre Medikamente wirken, während auf der anderen Seite der Erde Menschen verhungern.

Und daran ist der Konsum tierischer Lebensmitteln nicht wenig Schuld.

Denn unsere Nutztiere werden mit Futtermitteln aus anderen Teilen der Erde gefüttert. Dort wäre diese Anbaufläche nötig um die Bevölkerung zu ernähren. Ebenso wichtig ist, dass die meisten Felder für Futter auf ehemaligem Regenwald entstehen. Dieser wurde für Ackerfläche gerodet oder abgebrannt. Dadurch sterben wunderschöne Ökosysteme mit ihren gesamten Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen. Außerdem wird eine große Menge in den Bäumen gespeichertes Co2 freigesetzt und das wirkt sich wiederum auf die ganze Welt aus.

Trotzdem heißt Vegan zu leben nicht total eingeschränkt zu sein. Viele Studien belegen, dass Veganer seltener an Bluthochdruck leiden, an Demenz erkranken oder einen zu hohen Cholesterinspiegel haben.

Dass das Essen auch immer noch schmeckt und es zu allen Gerichten eine tierfreundliche Alternative gibt, zeigt der Vegane Brunch.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung!