BUNDjugend Hessen  

BUNDjugend Usinger Becken

Unsere BUNDjugend-Gruppe gibt es seit dem 18. November 2017. Zum Gründungstreffen kamen bereits 10 Jugendliche aus Neu-Anspach, Usingen, Wehrheim, Schmitten, Friedrichsdorf und anderen Orten in unserer Region. Mittlerweile machen zwei weitere Mädchen bei uns mit.

Beim zweiten Termin am 16. Dezember bastelten wir in der Milchhalle Westerfeld Nistkästen und Futterglocken. Interessierte Weihnachtsmarktbesucher durften auch teilnehmen. Nach der Fertigstellung konnten die Sachen von den Besuchern käuflich erworben werden. Übrig gebliebene Nistkästen und Futterglocken hängten wir im öffentlichen Raum auf.

Einige von uns haben dabei geholfen, Lockstöcke für das Wildkatzenmonitoring im Taunus aufzustellen und zu kontrollieren.

Am 17. März sind wir mit der Taunusbahn gemeinsam nach Bad Homburg gefahren, um die Ausstellung “Klimagourmet” anzuschauen. In dieser interaktiven Ausstellung wird sehr anschaulich verdeutlicht, welchen Einfluss unsere Ernährung auf den Klimawandel hat.

Themen, mit denen wir uns beschäftigen wollen, sind aktiver Naturschutz, Ernährung, Plastik, Konsum u.v.m. In Planung sind außerdem veganes Kochen, Helfen auf einem SoLaWi-Hof (solidarische Landwirtschaft), Ameisenmonitoring und Vieles mehr.

Claudia Berg von der Geschäftsstelle des BUND Hochtaunuskreis und Friederike Schulze kümmern sich um die Organisation unserer BUNDjugend-Gruppe und unterstützen uns bei unseren Aktivitäten.

Die BUNDjugend Usinger Becken trifft sich einmal im Monat zu verschiedenen Themen an verschiedenen Orten. Die Gruppe ist offen für alle, die Interesse an Umwelt- und Naturschutz haben. Wenn ihr Interesse habt, meldet euch bei Cordula Nentwig 06081-9857800 oder Friederike Schulze 06081-16475. Ihr könnt auch eine email an bund.hochtaunus@bund.net schreiben.

 

Im Rahmen der Friedrichsdorfer Umweltwoche haben Mitglieder der BUNDJugend Usinger Becken am 13. September zwischen 14 und 18 Uhr im Friedrichsdorfer Carré vor dem Drogeriemarkt Müller’s über die Nachteile des hohen Plastikkonsums aufgeklärt.

Anhand von „guten“ und „bösen“ Produkten wurde den zahlreichen Standbesuchern gezeigt, wo man Plastik einsparen kann und was man am besten gar nicht kauft. Zahlen über den weltweiten Plastikverbrauch und die Dauer der Verrottung einzelner Plastikprodukte haben viele Kunden nachdenklich gemacht. Es geht nicht nur um Plastiktüten und Kunststoffhalme, sondern auch um Plastikflaschen, Windeln oder Kleidung. Hier kommt vor allem das Mikroplastik ins Spiel. Unzählige kleinste Plastikpartikel werden bei jeder Wäsche in die Umwelt gespült, ohne zu wissen, was das für die Natur und letztlich auch unsere Gesundheit bedeutet.

Bilder von verendeten Vögeln, Fischen und anderen Tieren zeigten eindrücklich, welche weitere Gefahr von Plastik ausgeht. Die Tiere fressen teilweise die Plastikpartikel und fühlen sich satt, um letztendlich zu verhungern. Andere Tierfotos zeigten verletzte oder strangulierte Tiere.

Viel Aufmerksamkeit bekam auch der Hinweis auf Plastikinseln im Ozean. Es gibt u.a. im Pazifik eine Plastikinsel, die halb so groß wie Europa ist: Die Insel wird auch der 8. Kontinent genannt.

Bei einem kleinen Quiz konnten die Standbesucher ihr Wissen über Plastik testen. Viele zeigten sich beeindruckt und gelobten, in Zukunft mehr darauf zu achten, was sie einkaufen.